Mittwoch, 18. Dezember 2013

Sternenkugel 2.0


2009 hatte ich schon einmal leuchtende Kugeln aus Strohseide hergestellt... Nun wurde ich wieder einmal gebeten, eine zu gestalten...

Mittwoch, 27. November 2013

Eine Tunika

Hatte ich mir nicht geschworen - nie wieder Kleidung...
Beruflich durfte ich für 6 Monate ins Ländle. Eines der ersten Dinge, die ich mit im Auto hatte, war meine alte Nähmaschine und ein paar zugeschnittene Nähstücke.
Nun wollte ich ja endlich mal ein wenig Neues lernen und so suchte ich nach einem Nähkurs. Ich wohnte in Mutlangen und dort bot die Volkshochschule einen Nähkurs an. Allerdings wieder Bekleidung...
Die Kursleiterin und die anderen Damen waren total nett und haben mich in ihre bereits seit Jahren bestehende Gruppe herzlich aufgenommen. Das hat mir meinen Aufenthalt sehr angenehm gemacht.
Ich habe mir diese Tunika genäht und später noch einen ganz einfachen Beutel. Aber dieser Kurs hat mich in meiner Entscheidung nur bestärkt - WIRKLICH NIE WIEDER KLEIDUNG.

Donnerstag, 21. November 2013

Genähte Bäumchen

Bald nun ist Weihnachtszeit...
Meine Ma hatte im vergangenen Jahr ein kleines Bäumchen genäht und ich wollte mich auch mal daran versuchen.
Im großen blauen Möbelhaus mit den gelben Buchstaben fand ich in der Wühlkiste ein totes Baumwollbettlaken. Warum nicht mal ein roter Weihnachtsbaum. Einen Rest grün und einen Rest Füllmaterial hatte ich auch noch und so wuchsen die beiden Bäumchen heran.

Sonntag, 26. Mai 2013

Willkommen in der Eulerei

Es war grad ein riesiger Eulenboom. Wir waren zur Hochzeit eingeladen und wollten auch dem Brautkind und deren Cousinen eine Kleinigkeit mitbringen. Da die drei Damen absolute Eulenfans sind, was lag  also näher... 
Nun, wie fange ich es an. Im Internet habe ich eine Weile gesucht und habe bei der Näheule Luciana einen klasse Schnitt gefunden und erstanden.
Riesige Freude bei den drei Damen und im extra für die Kinder eingerichteten Ruheraum kuschelten sie mit den Eulchen und waren glücklich während wir feierten.




Samstag, 11. Mai 2013

Meine allererste Begegnung mit Patchwork

Da hatte mir der Osterhase doch ein Tablet gebracht... Allerdings ohne Hülle.
Nun hatte ich ja wieder mit dem Nähen begonnen und wollte keine Kleidung nähen, aber aus Kleidung was Neues zaubern, das wäre doch klasse.
Von meinen Kids lagen ein paar zu klein gewordene Jeans rum, die aber zum Weitergeben nicht mehr ganz so gut geeignet waren.


So bewaffnete ich mich mit einer Schere - von einem Rollenschneider und einer Schneidematte hatte ich ja noch nie was gehört, jetzt, etwa 3 Jahre später kann ich darüber nur schmunzeln - und schnitt fleißig mit der Hand Quadrate. Intuitiv nähte ich sie nach und nach zusammen. Die Blume wurde natürlich ohne Vliesofix aufgenäht und über jede dicke Naht, durch die sich die ca. 10 Jahre alte Nähmaschine beim Absteppen quälte, wurde geflucht.
Ein altes Holzfällerhemd diente als Innenfutter und ein gekauftes Nahtband diente als Einfassung. Die Worte "Quilten" und "Binding" fanden sich noch nicht in meinem Sprachgebrauch.
Ich war mächtig stolz auf mich, das Teil so ohne Beratung hinbekommen zu haben. Jetzt während ich hier 2016 auf dem Tablet diesen Text schreibe, liegt die Hülle, die schon viele Orte mit mir besucht hat, neben mir und erinnert mich mit einem Lächeln an meine Patchworkanfänge.

Sonntag, 24. März 2013

Damit fing alles an...

Als Jugendliche habe ich schon so manches Kleidungsstück für mich selbst geschneidert. Meist aus Bettlaken, manchmal selbst gefärbt. In Ermangelung von vernünftigen Stoffen habe ich das aber wieder aufgegeben. Später habe ich dann nur noch mal ne Hose gekürzt oder Gardinen oder Übergardinen genäht. Irgendwann habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass ich nicht wieder nähen werde und habe alle Stoffe weggegeben...ich widmete mich mehr meiner Familie, dem Stricken und sonstiger Bastelarbeiten.
Irgendwann kam unsere Tochter nach Hause und regte sich über die Wahl des Abi-Themas ihres Jahrgangs auf.  Das muss so Mitte 2012 gewesen sein. Das Thema lautete Harry Potter und war 2012 nun nicht mehr wirklich neu. Ich höre sie noch immer vor sich hinmurmeln: "da rennen dann alle als Zauberer oder Hexen rum. Voll langweilig." Mein Kommentar: "dann gehe doch als goldener Schnatz". Ich hatte noch nicht ganz ausgesprochen, da strahlten ihre Augen und sie meinte: "Cool Mama, nähst du mir ein goldenes Kleid???"
Oh je, das war wohl ein Eigentor. Aus der Nummer kam ich nun nicht mehr raus. Nun bin ich ein Mensch, der sich mit den anstehenden Problemen auseinandersetzt und nach Lösungen sucht. Der goldene Schnatz ist ein kleiner goldener Ball mit Flügeln. Also suchten wir nach einem Schnitt für ein Ballonkleid, nach goldenem Stoff und nach den goldenen Flügeln, die noch irgendwo in unserer Faschingskiste rumkullerten.
Den Schnitt fanden wir bei Buttinette, den Stoff auch. Allerdings war es mit Goldfolie beschichteter Jersey. Würd ich nie wieder verarbeiten, man sieht jeden Stich einer Stecknadel und jede aufgetrennte Naht. So kämpfte ich mich durch die Anleitung, Größe 36/38. Der Rock war noch das kleinere Übel. Problematischer war die Corsage mit Reißverschluss. Beides hatte ich noch nie genäht und ich hatte auch noch keinen Telefonjoker, der mir mit einem Rat zur Seite stehen könnte. Ich wurschtelte mich also so durch und zum Schluss war das Kleid zu weit... 
Ich habe es noch enger gemacht und passend hinbekommen. Mir fehlte noch eine passende Idee, wie ich die Flügel befestigen konnte. Da spielte mir das Wetter in die Karten. Es wurde genau zum Termin der Themenwoche recht kühl. Eine Jacke wurde erforderlich. So befestigte ich die Flügel an einem schwarzen Bolero und das Kostüm war fertig. Mit einigen Nachtschichten, Flüche in die Nähmaschine und Tagen der Verzweiflung.
Es ist eine tolle Themenwoche für unsere Tochtergeworden, für mich stand aber mit diesem Kleid fest - ich nähe nie wieder Bekleidung!  


Mittwoch, 20. März 2013

Eierlaufen???

Vorschulturnen - was mache ich mit den kleinen Geistern in der Stunde vor den Osterferien??? So kam unsere 19-jährige Tochter, die sich ehrenamtlich als Übungsleiterin betätigte...

Na was macht man da wohl - Eierlaufen, Staffelspiele mit Eiern, fangen werfen - natürlich auch mit Eiern. Und wo bekommt man äh Frau die Eier her? Man gibt sie bei der Mutti in Auftrag und lässt sie sich aus Wollresten häkeln.

Anbei ein paar Impressionen. Es muss eine tolle Stunde gewesen sein. Spaß hat es auf alle Fälle gemacht. Na dann, frohe Ostern.