Samstag, 11. Mai 2013

Meine allererste Begegnung mit Patchwork

Da hatte mir der Osterhase doch ein Tablet gebracht... Allerdings ohne Hülle.
Nun hatte ich ja wieder mit dem Nähen begonnen und wollte keine Kleidung nähen, aber aus Kleidung was Neues zaubern, das wäre doch klasse.
Von meinen Kids lagen ein paar zu klein gewordene Jeans rum, die aber zum Weitergeben nicht mehr ganz so gut geeignet waren.


So bewaffnete ich mich mit einer Schere - von einem Rollenschneider und einer Schneidematte hatte ich ja noch nie was gehört, jetzt, etwa 3 Jahre später kann ich darüber nur schmunzeln - und schnitt fleißig mit der Hand Quadrate. Intuitiv nähte ich sie nach und nach zusammen. Die Blume wurde natürlich ohne Vliesofix aufgenäht und über jede dicke Naht, durch die sich die ca. 10 Jahre alte Nähmaschine beim Absteppen quälte, wurde geflucht.
Ein altes Holzfällerhemd diente als Innenfutter und ein gekauftes Nahtband diente als Einfassung. Die Worte "Quilten" und "Binding" fanden sich noch nicht in meinem Sprachgebrauch.
Ich war mächtig stolz auf mich, das Teil so ohne Beratung hinbekommen zu haben. Jetzt während ich hier 2016 auf dem Tablet diesen Text schreibe, liegt die Hülle, die schon viele Orte mit mir besucht hat, neben mir und erinnert mich mit einem Lächeln an meine Patchworkanfänge.

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