Montag, 25. Januar 2016

Mein Besuch im Nähpark Diermeier

Ich war voller Vorfreude, als mich mein Göttergatte in unserem Urlaub nach Cham chauffierte. Mein Besuch im Nähpark Diermeier stand an.
Frau Prem erwartete mich bereits und hatte ein offenes Ohr für meine Fragen rund um meine Weihnachtsüberraschung - die Janome.
Zwischendurch machten wir die zahlreichen Regale unsicher und suchten die Dinge von meiner Wunschliste heraus. Da stand an erster Stelle eine geeignete Transporttasche, ein paar Druckknöpfe, die ja heute Snaps heißen, ein Stückchen Vlies für die Postkarten, die ich nähen möchte usw.
Vor einiger Zeit bekam ich den Hinweis, dass es Nähnadeln für besondere Effekte mit zwei übereinanderliegenden Nadelöhre gibt. Ich war schon in so einigen umliegenden "Nähfachgeschäften", in denen ich allerdings ungläubig angeschaut wurde und unverrichteter Dinge den Laden wieder verließ. Entsprechend vorsichtig formuliere ich seither meine Anfrage. Für Frau Prem war dies überhaupt nichts Unbekanntes. Flugs war auch dieser Wunsch erfüllt.
Schwieriger gestaltete sich dagegen schon die Auswahl von Maschinenstickgarn. Die Auswahl war einfach überwältigend. Mehrere Regalreihen waren mit allen Farben verschiedenster Nähgarne gefüllt. Ich neige bei so einer Überforderung dann eher dazu, gar kein Produkt auszuwählen. Zum Glück hatte ich ja meinen grünen genähten Stern des zurückliegenden Samstags dabei. Ich hab mich dann für ein absolut passendes Melange-Garn in Grüntönen für unser Sternenprojekt entschieden.
So nach und nach hatten wir alle bereits in der Grundausstattung vorhandenen Näh-Füße ausprobiert. Hatten genäht, ein Knopfloch und einen Reißverschluss eingenäht und gestickt. Wir hatten sogar Jersey und Bündchen zusammengenäht - Material, welches ich bisher immer gemieden habe. Aber es klappt wunderbar. Nur einen Knopf hatten wir nicht angenäht aber das wird kein Hexenwerk sein.
So zeigte mir Frau Prem auch noch ein paar andere Näh-Füße, die als Ergänzung erhältlich sind. Völlig unverbindlich und ohne dass ich das Gefühl hatte, etwas kaufen zu müssen. Absolut angenehm.
Ich war umso erstaunter, als so langsam mein Magen anfing zu knurren. Ein Blick auf die Uhr erklärte die Ursache. Es war 13.30 Uhr. Die Zeit war wie im Fluge vergangen.

Heike hatte während unseres Nähkurses noch eine Bitte geäußert. Sie hatte gerade eine Nähmaschine zur Reparatur im Nähpark. Wir sollten uns "nur mal erkundigen". Auch da hatte sie bisher nur beste Erfahrungen gemacht und die sollten sich auch dieses Mal wieder bestätigen. Bei unserer Ankunft hatten wir nach der Maschine gefragt. Sie war zu diesem Zeitpunkt zwar bereits geprüft aber noch nicht repariert. Die Mechaniker haben sofort angeboten, sich das gute Stück bis zum Mittag anzusehen, damit wir es gleich wieder mitnehmen können. Und wirklich, als Frau Prem am Mitag in der Werkstatt anrief, war die Maschine gerade fertig und die Rechnung in Arbeit. Was uns dann wirklich überrascht und natürlich gefreut hat, war die Tatsache, dass die Reparatur der im Nähpark erworbenen Nähmaschine kostenfrei ausgeführt wurde. Wir konnten sie also mitnehmen und fanden neben der Skiausrüstung und unserer Nähmaschine noch ein sicheres Plätzchen auf der Rückbank. Das Auto hat einfach einen zu kleinen Kofferraum.

Ob sich mein Mann in der Zwischenzeit gelangweilt hat, achwo, erstens wurde er mit leckerem Kaffee und Süßigkeiten verwöhnt und außerdem hatte er ja sein Handy und Laptop dabei. So konnte er gleich noch ein wenig arbeiten... Ihn hat die riesige Ausstellung der zum Verkauf stehenden Nähmaschinen, Stickmaschinen und Longarmquilter beeindruckt.

Ich glaube, dass das nicht mein letzter Besuch im Nähpark Diermeier gewesen sein wird...

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