Samstag, 23. Juli 2016

Gedanken zum Tage

Auf einmal ist der Terror so nah, grausam.
Die Ereignisse erinnern so sehr an die Berichte aus Amerika, das war ja so weit weg. Dann Frankreich, Belgien und nun München, direkt vor der Haustür. Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Familien.

Es stellt sich die Frage, wo das noch hinführen soll. Aber sollen wir uns diese Frage wirklich stellen und uns von diesen Ereignissen betäuben lassen. Ich glaube nicht. Sicher, wir können nicht so weiterleben wie bisher, so in gewisser Weise behütet. Doch wenn wir uns davon jetzt in unserem aktiven Leben einschränken lassen, dann werden wir die vielen schönen Dinge, die um uns herum passieren, nicht mehr wahrnehmen können. Das wäre doch schade.

Mein Mann hat Würste aus Thüringen nach Sachsen importiert. Unsere Nachbarn hier, haben Freunde zu Besuch, Ewa aus Slowenien und Pepe aus Italien. Wir freuen uns also auf einen wunderbaren multikulti Grillabend im Innenhof mit Thüringer Bratwürsten, Kartoffelsalat nach schwäbischer Art, selbstgemachtem Zaziki, Schafskäsepäckchen und marinierten Auberginen, Zucchini und Paprika mit Fladenbrot.
Zwei andere Gruppen haben auch schon ihre Tische draußen aufgestellt. Ich denke, da wir uns alle kennen, werden wir zum späteren Abend alle näher zusammenrücken und gemeinsam ins Feuer schauen.
Und in solchen Momenten wird auch der Zweitwohnsitz zu einem wunderbaren Ort. 


1 Kommentar:

  1. Ja liebe Britt, wir sollten uns von solchen Menschen nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil. Besonders wir als Frauen sollten hoch erhobenen Hauptes den Menschen entgegen treten, die der Meinung sind, ihre Abstammung, ihre Religion, ihr Geschlecht mache sie zu etwas besserem. Wo wären sie alle ohne die Frauen, Mütter, Großmütter, die sie zur Welt gebracht habe , genährt, erzogen und gepflegt? ich freue mich auf unsere Treffen mit Gleichgesinnten aus der ganzen Welt.

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