Sonntag, 26. Februar 2017

FMQ - Grafitty Quilting

Gestern hatte ich einen wunderbaren Kurs bei der Flickenhexe in Bad Berka.


...anfänglich war ich ja vom Thema und meinem dazugehörigen "Ausbildungsstand" gar nicht so überzeugt (hab ich vorher nicht so gesagt...wollte endlich mal wieder die lieben Nähdamen sehen... ). Außerdem wurden die neuen Kursräume eingeweiht und da wollte ich - alias die Frau vom "Tapferen Schneiderlein" mit Musbroten - nicht fehlen. Es war ja schließlich gerade Faschingszeit.
 
Die Zeit verging wie im Fluge und ich muss gestehen, mir ging das Zeichnen und das darauffolgende Umsetzen der Ideen auf Stoff gestern ganz gut von der Hand. Natürlich sieht mein Ergebnis noch lange nicht soooo toll wie bei Heike aus aber wir sind ja noch entwicklungsfähig...


Ob das am Gläschen Nähmaschinenöl gelegen hat.





Samstag, 25. Februar 2017

Wagen wir Neues...

Ich bin zu meiner ganz eigenen Art von Optimist geworden.
Wenn ich nicht durch diese Tür gehen kann, 
dann gehe ich durch eine andere - 
oder ich baue mir eine eigene Tür.
Es wird etwas Wunderbares passieren, 
egal wie schwarz die Gegenwart auch aussehen mag.

Rabindranath Tagore

Rabindranath Tagore (geb. 7. Mai 1861- 7. August 1941) war ein bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und Brahmo-Samaj-Anhänger, der 1913 den Nobelpreis für Literatur erhielt und damit der erste asiatische Nobelpreisträger war (Quelle: Wikipedia)

Dieser Spruch stand in der vergangenen Woche in meinem Kalender. In diesem Sinne starte ich in dieses Wochenende. Neugierig auf Neues...

Sonntag, 19. Februar 2017

Ein Rest kommt selten allein - Letzter Teil - (Teil 1 vom 07.06.15, Teil 2 vom 22.03.2016, Teil 3 vom 04.01.17, Teil 4 vom 17.01.17)

Da will ich euch doch endlich mal auf den neuesten Stand - den Abschluss - bringen.

Nachdem ich mir flott ins Binding geschnippelt hatte, hab ich mir selbst neue Schrägstreifen geschnitten. Nach der neu gelernten Technik ging das super. Auch beim Annähen hatte ich deutlich weniger Schwierigkeiten.

Habe es dieses Mal von den Seiten aus angenäht. Das hatte natürlich zur Folge, dass ich auf der "schönen" Seite besonders ordentlich die Schrägstreifen annähen musste.

Eine Mitstreiterin aus dem Patch- und Quiltforum hat mir dann noch mächtig unter die Arme gegriffen und mir sowohl ein paar rote als auch schwarze Lederstückchen zukommen lassen. Ich hab mich dann für das schwarze Lederstück entschieden.

Dies habe ich unter den Verschlüssen angebracht, um den Stoff ein wenig vorm Ausreißen zu schützen. Meine anfänglichen Hemmungen, mich daran zu wagen habe ich heute Mittag über Bord geworfen und mit Skalpell und Aale ordentiche Löcher vorgearbeitet. Ging super. Beim nächsten Mal bin ich definitiv gleich mutiger.

 Sie guckt fast ein bisschen schelmisch 😉

In der Tasche werden mindestens eine mittlere Schneidematte, der Anschiebetisch für die Janome, die langen Zuschneidelineale und eine selbst hergestellte Bügelunterlage Platz finden. Die Stöffchen für den Kurs bekomme ich bestimmt auch unter.

Einziger Nachteil: sie ist arg groß und mit dem ganzen Inhalt auch kein Leichtgewicht. Aber meist sind wir zum Kurs ja mit einem fahrbaren Untersatz unterwegs.

Sonntag, 12. Februar 2017

Nähen auf Papier ohne Papier - 3. und letzter Teil

Aller guten Dinge sind drei und dieses Mal lugt der Frühling farblich schon um die Ecke...

Ihr erinnert euch...in Teil 1 und Teil 2 hatte ich euch von unserem tollen Projekt in Bad Berka mit der Flickenhexe berichtet.

Dann lag das schöne Teil ein Weilchen im Schrank, bisher nur die 3 Sterne von Heike gequiltet. Ich bin ja im Freien Quilten noch nicht ganz so mutig. 


Nun hatten wir den Auftrag für ein "Show and Tell" am Abend eines Kurses der Patchworkgilde in Dortmund, einige verschiedene Dinge zum Zeigen mitzubringen. Davon berichte ich später einmal mehr.

So musste ich ran und außerdem hatte ich mir ja zum Ziel gesetzt, dieses Jahr einige UFOs zu beenden.

Aufgrund des merfahrbigen Garns und des marmorierten grünen Stoffs (Von dem nun nur noch vorhandenen Zeitfenster möchte ich gar nicht reden! ) habe ich mich nur für einfache Mäander entschieden.


Samstag, 11. Februar 2017

Nach dem Fest ist vor dem Fest...und wieder ein UFO beendet...

Im Februar 2016 habe ich an einem Kurs im freien Quilten teilgenommen. In Vorbereitung darauf haben wir den Auftrag bekommen, in unserer kleinen 3-Frau-Nähgruppe einen 8-zackigen Stern zu nähen, mit vielen kleinen Flächen, um uns ordentlich auszutoben. Und da sich so ein Stern gut für Weihnachten nutzen lässt, habe ich in weihnachtlichen Stoffen genäht.

Soweit so gut, alles war im Februar fertig und gequiltet. Jetzt hatte das Ergebnis genau Kissengröße...ich hatte gestern ja schon geschrieben, dass ich etwas vorbelastet bin mit vielen Kissen auf einer Couch... Also kein Kissen. Was aber sonst aus 40x40 machen. Für den Tisch oder die Wand erschien es mir auf den ersten Blick deutlich zu klein.

2014 hatte ich bei Heike schon mal eine kleine Gardine für Weihnachten genäht. Daran angelehnt, denn unser Stern war größer, habe ich mich für einen kleinen Wandhänger entschieden. 


Freitag, 10. Februar 2017

Log Cabin als Krabbeldecke - Teil 2

Hallo Ihr Lieben,

hab grad einen Lauf und schon so einige UFOs fertiggestelt. So fang ich mal an, euch davon etwas zu zeigen.

Im Sommer 2015 hat ein Wochenendkurs in der Rhön stattgefunden - siehe Post vom 07.07.2015. Wir haben in Anlehnung an einen Quilt aus Bernadette Mayrs "Farbenspiele" einen Log Cabin - eigentlich für ein Kissen angefertigt. Aber hab ich es schon mal erwähnt. Ich bin nicht so der Kissenfan auf der Couch, brauchte aber einen Babyquilt.

Leider konnte ich ihn damals nicht beenden, weil meine NähMa das dicke Vlies nicht quilten wollte. Und ich werde auch niemals nie wieder so ein dickes Vlies nehmen!!! Erinnert mich bitte, wenn ich das mal vergessen sollte. Da hatte mein Mann ja Weihnachten 2015 für Abhilfe gesorgt, aber Quilten war damals so gar nicht meins.

Jetzt melde ich Vollzug. 


Die Quiltschablone hab ich übrigens aus Saint Marie im letzten Herbst mitgebracht.

Beim Quilting hatte ich zuerst um jedes Log-Cabin Mittelquadrat eine Blume gequiltet. Das sah nicht so toll aus. So habe ich die vier mittleren Blümchen noch einmal aufgetrennt - ein hoch auf den Nahttrenner - und habe in die Mitte eine vergrößerte Blüte gequiltet.


Ach ja, das Baby ist unterdessen 18 Monate alt und hat damals pünktlich zur Geburt eine Decke aus den gleichen Stoffen aber in einer einfacheren Nähvariante bekommen. Jetzt wartet diese halt auf das nächste Mädchen.